Thailand

[none]Das Königreich Thailand. Das Land wird als konstitutionelle Monarchie mit König Bhumibol Adulyadej als Staatsoberhaupt regiert, der bereits 1946 zum König ernannt wurde. Die Hauptstadt Thailands und auch mit Abstand größte Stadt des Landes ist Bangkok.

 

 

Tourismus

Thailand hat sich seit den 1960er Jahren zu einer der Hauptdestinationen des internationalen Tourismus entwickelt. Während des Vietnamkriegs lieferte das amerikanische Militär mit seinen Rest-and-recreation-Programmen starke Nachfrage. Die wirtschaftliche Entwicklung und Liberalisierung in Asien ermöglichte weiteres Wachstum, und die Möglichkeiten von Langstreckenflügen machte Thailand für Touristen aus Europa und Amerika erreichbar. Parallel dazu gab es immer eine auf Tourismusförderung ausgerichtete Politik der Regierung, die mit den Einnahmen aus dem Tourismus das Leistungsbilanzdefizit auszugleichen suchte.

Im Jahr 2007 verzeichnete das Land fast 14,5 Millionen Ankünfte, davon etwas mehr als die Hälfte aus Asien und ein weiteres Viertel aus Europa. Es wurden 537.000 Deutsche, 74.000 Österreicher und 152.000 Schweizer gezählt. Die durchschnittliche Verweildauer betrug 9,66 Tage. Der internationale Tourismus ist somit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für Thailand, die Einnahmen für 2006 wurden mit 487 Milliarden Baht (etwa 10 Milliarden Euro) angegeben. Die Sickerrate wird auf relativ niedrige 20 % geschätzt. Für 1996 wurde angenommen, dass etwa vier Millionen Arbeitsplätze direkt oder indirekt vom Tourismus abhängen. Zusätzlich zum internationalen Tourismus gibt es auch lebhaften Binnentourismus; 2006 gab es bei 81 Millionen Ankünften Einnahmen von 356 Milliarden Baht.

Die bedeutendsten Tourismusarten sind Erholungsreisen (an den Küsten oder im nördlichen Bergland), Besichtigungsreisen (Bangkok und Umgebung, Nordthailand, Zentralebene mit den historischen Stätten von Ayutthaya, Sukhotai usw.), Geschäftsreisen und Sextourismus. Der größte Anteil des Massentourismus beschränkt sich auf Bangkok und einige Badeorte an der Küste wie Pattaya, Phuket, Krabi oder Ko Samui. Die negativen Auswirkungen des Massentourismus sind deshalb auf räumlich relativ kleine Gebiete beschränkt, treten allerdings dort umso geballter auf.

Topographie

Das Territorium Thailands nimmt einen beträchtlichen Teil der Landfläche Südostasiens ein und erstreckt sich südöstlich der letzten Ausläufer des Himalaya bis auf die Malaiische Halbinsel und umschließt dabei den Golf von Thailand, ein Randmeer des Südchinesischen Meeres. Die Landfläche Thailands erinnert in ihrer Gestalt an den Kopf eines Elefanten. Die maximale Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung liegt bei 1.770 Kilometer, in Ost-West-Richtung etwas mehr als 800 Kilometer. Insgesamt hat Thailand eine Fläche von 513.115 Quadratkilometer.

Die Nordregion ist bergig, dort findet sich auch der höchste Punkt des Landes: Doi Inthanon (2565 Meter). Der Nordosten (Isaan – auch Isan oder Issaan genannt) besteht aus der Khorat-Hochebene, einer im Sommer staubtrockenen, in der Regenzeit jedoch überschwemmten Landschaft, die keine intensive Landwirtschaft zulässt. Bewässerungsprojekte und Staudämme sollen hier Abhilfe schaffen. Die dortige Bevölkerung ist ärmer als der Durchschnitt des Landes. Der Dialekt des Isaan steht dem Laotischen nahe. Im Norden und Osten des Isaan bildet der Mekong die Grenze zu Laos.

Die Zentralregion wird beherrscht vom Chao Phraya, der dem fruchtbaren Land Wasser zuführt und südlich von Bangkok in den Golf von Thailand mündet. Die Ostregion ist landwirtschaftlich geprägt und liegt am Golf von Thailand. Die schönen Strände und vorgelagerten Inseln führten zu einem verstärkten Tourismus. Die Zentralebene und die Ostküste (Eastern Seaboard) sind das wirtschaftliche Herz des Landes, Thailand ist Mitglied der Gruppe der Zwanzig. Die Südregion liegt auf der langgestreckten malaiischen Halbinsel, die den Pazifischen Ozean vom Indischen Ozean trennt. Der Isthmus von Kra bildet die schmalste Stelle zwischen den beiden Meeren und ist nur 64 Kilometer breit. Daher wird er in Thailand auch als „dünner Hals“ bezeichnet. Berglandschaften (im nördlichen Teil das Tenasserim-Gebirge an der Grenze zu Myanmar, im äußersten Süden das Grenzgebirge Sankalakhiri zu Malaysia), Regenwald und Traumstrände wechseln sich ab. Die Bevölkerung ist hier zunehmend moslemisch und spricht mehr Malaiisch.

Größere Städte sind neben der Hauptstadt Bangkok: Chiang Mai, Nonthaburi, Samut Prakan, Nakhon Ratchasima (früher Khorat), Khon Kaen und Chonburi.

Es gehören etwa einhundert Inseln zu Thailand.

Gewässer

Mehr als zwei Drittel des Territoriums von Thailand werden von zwei Flusssystemen entwässert. Es sind dies der Chao Phraya mit seinen Nebenflüssen Ping, Yom, Nan und Wang sowie der Mekong mit seinen Nebenflüssen Mun, Chi und Ing. Im bergigen Norden Thailands greifen die Entwässerungsgebiete dieser beiden Flüsse sehr stark ineinander, im Zentralthailand bildet das Phetchabun-Gebirge die Wasserscheide.

Die Wasserführung beider Flusssysteme ist jeweils starken jahreszeitlichen Schwankungen unterworfen. Ihre Unterläufe sind durch ein sehr geringes Gefälle gekennzeichnet, was zu häufigen Überschwemmungen, Sedimentablagerungen und Verlagerungen der Flussläufe führt. Beide Flüsse werden durch zahlreiche Staudämme und -seen reguliert, an ihren Ufern wird intensiver Reisanbau betrieben.

Im Süden Thailands gibt es nur kurze Flüsse, nennenswert sind Tapi, Phum Duang und Pattani. Sie führen während des Nordostmonsuns, also im Winter, regelmäßig Hochwasser.

Bedeutende Seen sind Thale Sap, der Nong Han, Phayao-See und der Bueng Boraphet.

Klima

Das Klima ist tropisch-monsunal. Die Jahresdurchschnittstemperaturen liegen zwischen 28 °C im Süden und 19 °C am Doi Inthanon, Thailands kühlstem Punkt im äußersten Norden. Die jahreszeitlichen Schwankungen sind überall gering; während im Norden drei Jahreszeiten festgestellt werden können (relativ kühl zwischen November und Februar, sehr heiß mit Temperaturen von deutlich über 35 °C von März bis Mai und heiß von Mai bis November), sind im Süden die Temperaturen ganzjährig etwa gleich. Die Tagesamplituden liegen zwischen 6 und 10 °C im Süden und in der feuchten Jahreszeit im Norden, in der trockenen Jahreszeit des Nordens liegt die Tagesamplitude zwischen 9 und 19 °C.

Die Monsunwinde haben regional verschiedene Auswirkungen: Der Nordostmonsun im Winter bringt kontinentale Luft und bewirkt Trockenheit in Nordthailand, während sich die Luft über dem Golf von Thailand mit Feuchtigkeit anreichert und Regen in Südthailand verursacht. Der sommerliche Südwestmonsun bringt generell feuchte Luftmassen und bewirkt Niederschläge im ganzen Land. Der Süden kennt somit 8 bis 11 humide Monate pro Jahr, während der Nordosten nur auf 4,5 bis 5,5 humide Monate kommt.

Vereinzelt und in viel geringerer Frequenz als in den Nachbarstaaten treten in Thailand tropische Zyklone auf, die aus dem südchinesischen Meer und dem Golf von Thailand kommend auf das thailändische Festland treffen.

Flora

Die natürliche Vegetation Thailands besteht aus Wald; noch für das Jahr 1960 wurde eine Waldbedeckung von 75–80 % angegeben. Dieser Wert ist bis heute, je nach Quelle, auf 18–26 % gesunken, was auf das starke Bevölkerungswachstum, Maßnahmen zur Steigerung der Lebensqualität und dem strategischen Straßenbau und die damit verbundene Kolonisierung in Ostthailand während des Vietnamkriegs zurückzuführen ist.

In Süd- und Westthailand herrschen artenreiche tropische Regenwälder vor, die gerade aufgrund ihrer hohen Biodiversität wirtschaftlich wenig genutzt werden. Sie haben jedoch ein hohes Potenzial etwa für die pharmazeutische Industrie. Pflanzen, die genutzt werden, sind der Holzölbaum und Fruchtbäume wie der Durian. In den Berggebieten herrschen ebenfalls artenreiche Wälder vor, die jedoch einen gewissen Anteil laubabwerfender Arten haben, lokal kommen auch Kiefernwälder, Eichenarten und Kastanien vor.

In jenen Regionen, die saisonale Trockenheit haben, herrschen Wälder mit Laubabwurf vor. Der für den Menschen bedeutendste Baum in diesen Wäldern ist der Teakbaum. Er wird für Exportzwecke häufig in Plantagen angebaut. Wirtschaftlich interessant, aber ökologisch problematisch, sind Plantagen des in Thailand ursprünglich nicht heimischen Eukalyptus. Nach Rodung dieser Wälder siedelt sich eine Sekundärvegetation an, die von Bambus und Imperata cylindrica dominiert wird.

Die Mangrovenwälder, die in den Küstengewässern Thailands gedeihen, sind artenarm und bestehen überwiegend aus Rhizophora-Arten. Vom Menschen genutzt wird die in den Mangroven vorkommende Nipapalme.

Fauna

Die Fauna Thailands ist Teil der orientalischen Faunenregion. Noch heute beherbergt das Land zahlreiche Großsäuger, wie Asiatische Elefanten, Nashörner, Tiger, Leoparden, Nebelparder, Sambarhirsche, Muntjaks, Wildrinder wie Gaure und Bantengs, Wildschweine und verschiedene Affenarten (vor allem Gibbons). Einige wilde Wasserbüffel leben offenbar noch an der Grenze zu Myanmar, Schabrackentapire im Süden Thailands. Andere Arten, wie das Sumatra-Nashorn, das Java-Nashorn und der Leierhirsch, sind wahrscheinlich ausgestorben. Besonderer Artenreichtum herrscht unter den Eidechsen und Schlangen Thailands, unter anderem kommen Königskobra und Brillenschlange vor. Außerdem wurden mehr als 1200 Arten von Tag- und Nachtfaltern sowie über 10.000 Spezies von Käfern gezählt.

Vögel kommen in großer Zahl in den Wäldern Thailands vor (hier vor allem Kolibris, Papageien, Fasane, wilde Pfau, und auch der Nashornvogel). Die Kulturlandschaften werden von Störchen, Ibissen, Reihern, Kranichen und Tauben, wie Grüntauben, bevölkert.

In den Binnengewässern Thailands sind die Karpfenfische bedeutend, sie spielen vor allem für die menschliche Ernährung eine große Rolle. Die Küstengewässer sind planktonreich und haben reiche Bestände an Heringen und Makrelen, ferner kommen Haie verschiedener Arten vor. Weitere in Thailand vorkommende Wasserbewohner sind Krokodile, vor allem das Siam-Krokodil, der (wahrscheinlich bereits ausgestorbene) Sunda-Gavial und verschiedene Schildkrötenarten, die Unechte Karettschildkröte und Landschildkröten.

Über 60.000 Quadratkilometer der Landfläche und mehr als 6.000 Quadratkilometer Meeresfläche und Inseln sind als Nationalpark, Wildschutzgebiet oder Meerespark ausgewiesen, siehe dazu Nationalparks in Thailand. Zu den bekanntesten Schutzgebieten zählt der Khao-Yai-Nationalpark sowie die Wildreservate Thung Yai und Huai Kha Khaeng, die zum Schutzgebietssystem des Western Forest Complex zählen.

Bevölkerung

Für Juli 2006 wurde die Bevölkerung Thailands auf 64,6 Millionen Menschen geschätzt. Thailand ist damit unter den 20 bevölkerungsreichsten Staaten der Erde. 1850 hingegen lebten in Thailand nur 5,5 Millionen Einwohner, 1911 8,2 Millionen und 1960 26 Millionen. Das Bevölkerungswachstum, welches in den sechziger Jahren bei 3,2 % pro Jahr lag, sank bis 2006 auf 0,68 %. 32 % der Menschen lebten in Städten, 68 % der Menschen auf dem Land. Am dichtesten besiedelt ist die Gegend rund um Bangkok mit 4000 Personen pro km², wohingegen die Berggebiete des Nordens am dünnsten besiedelt sind.

Die Altersstruktur der Bevölkerung Thailands hat sich in den letzten Jahren stark verändert. 22 % der Bewohner des Landes sind unter 15 Jahren; 1970 noch war knapp die Hälfte der Bevölkerung unter 14 Jahren. 70 % sind heute zwischen 15 und 64 Jahren und 8 % über 65 Jahren. Für 2006 wurde eine Geburtenrate von 13,8 Geburten pro 1000 Menschen gezählt und eine Sterberate von 7 pro 1000. Die Kindersterblichkeit lag etwa bei 19,4 pro 1000 Lebendgeburten. Eine Frau bekam im Durchschnitt 1,6 Kinder (1970: 6,9 Kinder).

Die Regierung schätzt, dass Thai etwa 75 % der Bevölkerung ausmachen. Etwa 14 % sind ethnische Chinesen, 4 %Malaien, die restlichen 7 % verteilen sich auf heterogene Bergvölker, Flüchtlinge aus Myanmar, Nachkommen von chinesischen nationalistischen Truppen und vietnamesischen Flüchtlingen in Nordostthailand.

Die Nettomigration wird mit 0 % angegeben, es verlassen (offiziell) etwa so viele Menschen Thailand, wie nach Thailand einwandern. Es halten sich jedoch bereits seit Mitte der 1970er Jahre Flüchtlinge aus Myanmar in Lagern entlang der Westgrenze Thailands auf. Zudem sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Gastarbeiter, vor allem aus Myanmar, Laos und Kambodscha nach Thailand gekommen, die für das schnelle Wachstum der Wirtschaft Thailands von großer Bedeutung sind. Erst 2004 wurden 1,28 Millionen Personen vom Innenministerium registriert, es wird geschätzt, dass sich weitere 1,5 Millionen unregistrierte Migranten in Thailand aufhalten.

Kultur

Die Kultur Thailands ist stark von den Kulturen jener Völker beeinflusst, die das Land vor der Ankunft der Thai besiedelten, und auch von seinen Nachbarn. Es sind dies vor allem die indische, kambodschanische und chinesische Kultur. Religiöse Vorstellungen aus dem Buddhismus, aber auch dem Hinduismus, Ahnenkult, Animismus und dem chinesischen Volksglauben sind stark im Denken und Handeln der Thailänder verwurzelt. Dies findet seinen Ausdruck zum Beispiel darin, dass der Kopf der heiligste Teil des Körpers ist, Thailänder berühren andere deswegen nie am Kopf. Die Füße gelten hingegen als schmutzig; über jemanden hinüberzusteigen oder etwas mit dem Fuß festzuhalten gilt als Beleidigung.

Seniorität spielt in der thailändischen Gesellschaft eine ganz bedeutende Rolle. Ältere Geschwister sind den jüngeren gegenüber verpflichtet, im Gegenzug schuldet der Jüngere dem Älteren Gehorsam. Der traditionelle Gruß Wai wird Höhergestellten entgegengebracht; der König als am höchsten gestellte Person des ganzen Landes wird, ebenso wie seine Bildnisse, grenzenlos verehrt.

Thailand hat einen eigenen Kalender, der dem gregorianischen Kalender um 543 Jahre voraus ist.

Architektur

Das traditionelle Wohngebäude in Thailand ist das hölzerne Pfahlhaus. Es stellt eine Anpassung an das Klima des Landes dar, denn es schützt vor den regelmäßig auftretenden Überschwemmungen und vor wilden Tieren. Das hohe Dach erlaubt eine optimale Durchlüftung. Der Raum unter dem Haus kann als Lager oder als Stall für die Haustiere genutzt werden. Pfahlhäuser sind auf dem Land zwar noch häufig anzutreffen, allerdings ist Holz als Baustoff mittlerweile sehr teuer geworden. Daher überwiegen Betonbauten oder Gebäude aus Fertigbauteilen heutzutage.

Die religiöse Architektur der frühen Sukhothai-Periode ist stark von Khmer-Elementen durchdrungen. Die erhaltenen Denkmäler sind durch die Verwendung von Sandstein und an ihren rechteckigen Fenstern zu erkennen. Später entwickelten die Architekten Siams ihren eigenen Stil mit mehrstöckigen Dächern und zahlreichen Türmen. Stuck ersetzte den Sandstein und der chinesische Einfluss brachte in neuerer Zeit unter anderem die Verwendung von Porzellanornamenten in vielerlei Farben. Die thailändische Architektur brachte historische Denkmäler wie den Wat Phra Kaeo hervor, der mit feinster Schnitzerei und Verzierungen geradezu überladen ist. Der Wat Benchamabophit ist eines der bedeutendsten Beispiele buddhistischer Architektur des letzten Jahrhunderts. Er wurde 1899 aus italienischem Marmor erbaut und ist mit mehrstöckigen orangefarbenen Dächern gedeckt.

Zum UNESCO-Welterbe gehören die historischen Parks der Ruinenstadt von Sukhothai, die zusammen mit Si Satchanalai und Kamphaeng Phet nominiert wurde, sowie der Geschichtspark Ayutthaya und die bronzezeitliche Ausgrabungsstätte Ban Chiang.

Verkehr

Straßenverkehr

Thailand verfügt, je nach Quelle, über ein Straßennetz von 45.000 km bis 57.000 km, die zum größten Teil asphaltiert sind. Es ist seit 1960, als nur 7450 km existierten, stark angewachsen. Es herrscht Linksverkehr. Mehr als 60 % der PKWs sind in Bangkok registriert, das an täglichen ausgedehnten Staus leidet. Im Rest des Landes ist das Motorrad nach wie vor das am meisten verbreitete Transportmittel; 2002 waren 67,6 % aller in Thailand registrierten Fahrzeuge Motorräder. Über die Straße wird auch der größte Teil des öffentlichen Verkehrs abgewickelt; das staatliche Unternehmen BKS betreibt ein ausgedehntes Netzwerk an Linienbussen. Sicherheit im Straßenverkehr ist ein brennendes Thema in Thailand; 2003 waren Verkehrsunfälle unter den drei wichtigsten Todesursachen

Schienenverkehr

Mit dem Bau von Eisenbahnstrecken wurden in Thailand bereits im Jahr 1892 begonnen. Damals benötigte man ein Verkehrsmittel, das im Fall einer Invasion einer Kolonialmacht schnelle Truppen-und Materialbewegungen erlauben würde. Heute betreibt die staatliche Eisenbahn ein Schienennetz von mehr als 4000 Kilometer in Schmalspur, welches sternförmig von Bangkok ausgeht. Im Jahr 2002 beförderte man 55,7 Millionen Passagiere und 9,9 Millionen Tonnen Fracht. Bangkok Skytrain und Bangkok Metro sind die einzigen schienengebundenen Nahverkehrssysteme des Landes.

Die State Railway of Thailand gilt neben Thai Airways zu den am schlechtesten wirtschaftenden Staatsunternehmen des Landes. Die Passagierzahlen entsprechen nur 6 % der Personen, die auf der Straße befördert werden, und nur 2 % des Güterverkehres wird auf der Schiene abgewickelt. Der Grund für die nicht zufriedenstellenden Dienstleistungen zu hohen Preisen wird in der häufig politisch motivierten Postenbesetzung bei der Bahn gesehen. Eine Modernisierung des Netzes, zweigleisiger Ausbau, Anschaffung besserer Fahrzeuge und eine Erhöhung der Durschnittsgeschwindigkeit wie der Sicherheit würde in den kommenden Jahren etwa 15 Milliarden Euro kosten. Ende 2009 wurde von der Regierung grundsätzlich beschlossen, die notwendigen Investitionen zu tätigen.

Luftverkehr

Thailand verfügt über mehr als 20 Flughäfen auf denen regelmäßiger kommerzieller Flugverkehr stattfindet. Der internationale Großflughafen von Thailand ist seit Oktober 2006 der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi. Er liegt südöstlich der Hauptstadt Bangkok in der Provinz Samut Prakan und ist ein wichtiges Luftfahrt-Drehkreuz Südostasiens. Er wird von 80 Fluglinien angeflogen und fertigte 2006 25 Millionen Passagiere und 700.000 Tonnen Fracht ab. Die wichtigsten Fluggesellschaften Thailands sind die 1960 gegründete staatliche Thai Airways International und die 1968 gegründete private Bangkok Airways.

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Wichtige information

Fläche: 513 115 km²
Hauptstadt: Bangkok
Zeitzone: +7, keine Sommerzeit
Einwohner: 64 185 502
Währung: Baht
Kurs: 1 EUR = 42 THB
Vorwahl:
+66
Visa: Nein, bis zu 30 Tagen

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